Surface Pro 3 – das Ideale Gerät fürs Studium!

Seit neuestem gehört zu meinem Hardware-Park auch ein Microsoft Surface Pro 3.
Da mir mein geliebter Laptop durch eine technische Panne ausgefallen ist, musste in Angesicht der nahenden Mathe-Prüfung ein Ersatzgerät her.

Ein gleichwertiger Ersatzlaptop kam nicht in Frage, dafür war ich zu unbelesen im umfangreichen Markt und ich hab noch Hoffnung den Laptop wieder zum Laufen zu bekommen, dann steh ich mit 2 Geräten da, auch irgendwie doof.

Also was ganz anderes und da hab ich mir ein Tablet im weitesten Sinne geholt. Das Surface Pro 3 ist ein vollwertiger Windows Rechner mit Touch und Stift-Eingabe und zusätzlichem Type-Cover auch einer vernünftigen Tastatur. Ich habe mir die kleinste Version mit Intel i3 – 4020Y mit 1,5 GHz, 4GB Ram und einer 64GB SSD besorgt, ich hätte mir gerne die etwas größere mit i5 und 8GB Ram geholt aber leider war diese nicht mehr Rechtzeitig lieferbar bzw. nur knapp lieferbar und da das gute Stück sowieso nur als Arbeitsgerät herhalten soll, würde das schon ausreichen. Man muss ja auch nicht unbedingt mehr ausgeben als notwendig, dies Upgrade hätte nämlich schon einiges gekostet. Zusammen mit dem Type-Cover hab ich dann bei „notebooksbilliger.de“ (Meine persönliche Nr.1 wenn es um Notebook-Käufe und ähnliches geht) für 899€ im Paket gekauft, ebenfalls enthalten war noch 1 Jahr Office 365, für mich jedoch uninteressant da ich bereits dank Uni das Office 365 Paket zu Top-Konditionen beziehe.

Tipp: Als Student schauen ob ihr das Office 365 – Universität Paket holen könnt, 79€ für 4 Jahre. Kaum zu toppen und immer aktuelles vollständiges! Office Paket haben sollte einem das schon Wert sein. (Direkt zum Microsoft Store)

Tja und dann saß ich da am Samstagmorgen mit dem guten Stück auf dem Tisch, ich noch verkatert von der Nacht zu vor und gleich mal ausgepackt und eingerichtet. Und wer jetzt noch meint Windows 8.1. wäre kompliziert einzurichten der sollte sich vielleicht mal überlegen ob er nicht nochmal paar Bücher zur Hand nimmt und schaut ob er überhaupt lesen kann. OK, es ist nicht mein erstes Mal das ich mich durch diese Menüs klicke aber mit Brumm-Schädel in wenigen Minuten das System am Laufen gehabt und alle wichtigen Einstellungen wurde direkt zwischen meinem Großen Rechner und den Resten des Laptops die bei Microsoft in der Cloud herumgeistern synchronisiert. Noch Dropbox nachinstalliert und Office-Installation angeschmissen die Installer liegen ja bei Windows 8.1. mit im System. Fertig war mein Surface.

Die wirkliche Arbeit mittlerweile bei der PC-Installation ist sowieso nicht mehr das Betriebssystem, ok war es eigentlich noch nie aber mit 8.1. geht das so flott das es wirklich kaum eine Rolle spielt. Die ganzen Dienste und Tools die einem den Alltag vereinfachen sind das was heutzutage dauert. Browsereinstellungen und Favoriten werden ja mittlerweile auch automatisch synchronisiert (wenn man es denn möchte natürlich), also nur Chrome installiert fertig. E-Mail-Konten verwalte ich ja persönlich über Outlook, gefällt mir wesentlich besser als irgendeine Browser-Oberfläche oder auch Thunderbird.

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Technische Seite

Das Surface Pro 3 hat im Gegensatz zum ersten Surface einen frei einstellbaren Klappständer eingebaut, dieser hält ausgenommen gut und das Surface steht stabil ohne zu Wackeln und auch mit angedockter Tastatur keinerlei Probleme. Wo wir gerade bei den Äußeren Eindrücken des Surface sind, das Gehäuse ist komplett aus Metall, eine Magnesium-Legierung die für Stabilität sorgt und dabei zu gleich das Gewicht des Systems nicht allzu sehr belastet. Die Fronst ist komplett verglast und wird nur durch eine 5MP Kamera, Mikrofon, Helligkeitssensor und den Windows Button unterbrochen, bis auf für das Mikrofon liegt alles aber unter dem Glas. Wenn man das Surface über den integrierten Ständer aufstellt befinden sich die Lautsprecher des Surface rechts und links am Display am oberen Rand gut 1,5cm von der Gehäuse Oberkante entfernt, zu sehen sind nur 2 schmale Schlitze. Der Sound ist jetzt wahrlich keine Offenbarung aber der reicht aus um sich beschallen zu lassen, der Anschluss für vernünftige Kopfhörer für den guten Hörgenuss befindet sich links oben im Gehäuse-Rand in Form einer 3,5mm Klinken-Buchse. Wie es heutzutage üblich ist wird es wohl eine Kombi-Buchse sein, d.h. als Mikro-Eingang wird das Ding auch nutzbar sein. Getestet hab ich dies allerdings noch nicht, ich hab keine Headsets die diese Kombibuchse wollen. Unterhalb der Klinkenbuchse befindet sich noch die Lautstärke-Wippe mit der man halt Lauter und Leiser stellen kann. Auf der Oberseite befindet sich der von Smartphones oder anderen Tabletts üblichen An/Aus Knopf der bei einfachen drücken das Tablett in Stand-by schickt. Rechts findet sich ein Mini-DisplayPort-Anschluss, ein USB 3.0 Anschluss und den speziellen Ladeanschluss des Surface runden das Bild an der rechten Seite ab. Am unteren Ende befindet sich dann nur noch der Docking-Anschluss des Surface für das Type-Cover bzw. für die optional erhältliche Docking-Station mit weiteren Anschlüssen. Wie ihr bestimmt bemerkt habt, ist es um die Anschlussmöglichkeiten am Surface wirklich bescheiden bestellt aber ein Tablett auch wenn es so groß wie ein Surface bietet nun mal nicht viel Platz. Erwähnenswert ist außerdem noch der Mikro-SD-Karsten Slot auf der Rückseite unter dem integrierten Ständer, dieser lässt einen den Speicherplatz nochmal wesentlich vergrößern. Eine Kapazitätsbegrenzung der MicroSD-Karten hab ich keine gefunden, es werden also wohl auch 128GB MicroSD möglich, vielleicht in Zukunft auch noch größere. Speicherplatz-Probleme sollten sich bei mir also nicht so schnell einstellen, meine Arbeitsgeräte waren noch nie dafür gedacht viel zu Speichern. Da reichen mir die 64GB erstmal lange für Word und PDF-Dateien, der Rest liegt gut geschützt auf großen Festplatten die dafür ausgelegt sind im großen Rechner.

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Die Linke Seite vom Surface mit der Lautstärke Wippe und der Klinken-Buchse.
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Rechte Seite vom Surface mit dem Stromanschluss, der USB 3.0 Buchse und dem Mini-DisplayPort-Anschluss

 

 

 

 

 

 

Der Stift, der beim Surface doch das entscheidendes Feature ist, wird durch eine kleine AAAA-Batterie betrieben und ermöglicht eine Bluetooth-Verbindung zwischen Surface und Stift. Der Stift ist aus einer dem Gehäuse ähnlichen Metall-Legierung gefertigt und besitzt 3 Tasten, eine wechselbare Stift-Spitze und einen Clip, wie man ihn auch an jedem Kugelschreiber findet. 2 Tasten liegen so, dass man sie relativ bequem mit dem Zeigefinger bedienen kann. Eine weitere findet sich oben am Stift-Ende und kann wahrlich als OneNote-Taste bezeichnet werden. Mit ihr kann schnell und unkompliziert OneNote geöffnet werden und eine neue Seite angelegt werden.
Der Stift liegt gut in der Hand und es lässt sich angenehm mit schrieben, an der rechten Seite des Surface lässt er sich außerdem magnetisch festmachen, so kann er auch bei schrägen Ablagen in der Uni nicht wegrutschen.

Der Stift des Surface
Der Stift des Surface

Das Type-Cover wird einfach angeklickt ans Surface, Halt verschaffen augenscheinlich Magnete und das auch erstaunlich gut. Bei mir hat sich das Type-Cover jedenfalls noch nicht einmal gelöst ohne, dass ich es wollte. Die Tastatur ist im üblichen Größenmaßstab gehalten, die äußeren Tasten wie Shift, Tabstopp oder auch Enter sind schmaler gestaltet damit alles auf die 12″ Format vom Surface passt, besonders bei den Pfeiltasten nach oben und unten merkt man diese Schrumpf-Kur, sonst merkt man aber kaum einen Unterschied. Der Druckpunkt ist sehr angenehm und obwohl die Tastatur sehr dünn ist, biegt sie sich beim Tippen nicht wirklich. Ein sehr angenehmes Schreibgefühl. Die von Laptops doch mittlerweile bekannte Taste „Fn“ ist hier zwischen „Alt Gr“ und den Pfeiltasten platziert. Für mich eine ungewöhnliche Position aber das ist wohl Gewöhnungssache. Die F-Tasten über den Zahlen sind auch nicht wie man es gewöhnt ist, die F-Belegung ist hier die Zweit-Belegung über Fn. Macht das Arbeiten mit Shortcuts etwas komplizierter. Die Erstbelegung der F-Tasten ist mit speziellen Funktionen belegt, von der Einstellung der Tastatur-Helligkeit (Ja das Type-Cover hat beleuchtete Tasten), der Mute-Funktion bis zu einem Schnellzugriff auf die PC-Einstellungen von Windows. Ein kleines Touchpad ist natürlich auch mit am Start, die Navigation ist präzise damit möglich für mich persönlich aber eher nebensächlich, ich bin dann doch irgendwie schneller mit dem Finger auf dem Bildschirm. Das Type-Cover ist mit einem Samtartigen Stoff eingehüllt, lässt sich gut anfassen und wirkt auf mich auch nicht sehr schmutzanziehend. Dies muss sich aber erst mit der Zeit zeigen. Wenn man das Type-Cover über den Bildschirm klappt aktiviert sich übrigens der Standby-Modus vom Tablett und funktioniert dabei genauso wie das ähnliche Cover für das iPad. Klappt man das Type-Cover nach hinten weg deaktiviert sich die Tastatur und muss keine Sorge haben irgendwelche Zeichenketten zu schreiben. Sehr gut gelöst wie ich finde und bringt einem die Möglichkeit das Type-Cover als Standbrett zu nutzen, man kann es eigentlich ständig am Surface lassen.

Das Type-Cover
Das Type-Cover, die Schlaufe an der linken Seite bietet Platz für den Stift damit er beim Transport nicht verloren geht.

Fazit:

Also vom technischen her, bin momentan echt mehr als zufrieden, sowohl mit dem Surface an sich als auch mit der Qualität vom Type-Cover. Dieser Ganze Post zum Beispiel ist eigentlich komplett auf dem Surface und dem Type-Cover entstanden. Ich bin vielleicht noch nicht so treffsicher auf dem neuen Tastaturlayout aber man kommt gut klar wenn man sich drauf einlässt. Allgemein ist es heutzutage nicht mehr schwer sich mit neuen Technik-Gadgets auseinander zu setzen, die meisten erklären sich von ganz alleine wenn man sich denn auf sie einlässt. Mein aktives Arbeiten mit dem Surface in meinem Uni-Alltag beschreibe ich dann in einem separaten Blog-Post, sonst wird mir das alles zu aufgebläht.
Mir gefällt das Surface und wenn jemand ein Gerät braucht wo er gut drauf Texte schreiben, PDF-Dateien oder andere Dateien handschriftlich ergänzen möchte oder allgemein eine kleine Eierlegende Wollmichsau haben möchte macht mit dem Surface nix verkehrt. Zum Zocken kann man das Surface nur bedingt einsetzen dafür fehlt es dann doch an einer dedizierten Grafikkarte, aber ein paar kleine Spiele sind definitiv möglich. Mit den größeren Varianten dürften auch aufwendige Spiele machbar sein, ich denke aber da wird es dann doch zu Hitze-Problemen führen. Aber als Arbeitsgerät die optimale Wahl für mich, ich bereue keinen Cent den ich ausgegeben habe.

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